Zu den Delegierten der zweitägigen Tagung der MIT Mittelstandsvereinigung gehörten der Kreisvorsitzende Siegfried Thüringer und sein Stellvertreter Frank Ehnis. Bei der Neuwahl des Bundesvorstandes wurde Dr. Carsten Linnemann mit fast 100% der Stimmen wiedergewählt.
Die Wahl erfolgt zum ersten Mal digital.

Die Namensänderung in Mittelstands- und Wirtschaftsunion wurde einstimmig beschlossen.
Die Rede von Annegret Kramp-Karrenbauer, die Diskussionsrunde mit Jens Spahn und Dr. Rainer Dulger (Präsident Arbeitgeberverband Gesamtmetall) waren interessant und kurzweilig. Friedrich Merz referierte am nächsten Vormittag klar und deutlich über realpolitische Themen. Er vertrat die Meinung, dass die sich abschwächende Konjektur des Mittelstandes nicht mit Investitionsstau verbunden werden dürfe. Der Mittelstand brauche Investitionen, um aktiv weiter nach vorne gehen zu können.

Auch das Umdenken der Arbeitgeber hin zu flexibleren Arbeitszeiten, Homeoffice-Arbeitsplätzen und die Energiekostenreduzierung (die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit die höchsten Kosten) sei erforderlich. Den Herausforderungen des Umweltschutzes (ja, aber im EU Sinne und gemeinsam – Es ist ein Weltpolitisches Problem) müssen umgesetzt, sowie Investitionen schneller für den Mittelstand an den Markt gebracht werden. Das sind eindeutige Aussagen von Herrn Merz.

Die Grundsteuer muss auch für gewerbliche Vermietungen reduziert werden. Der Solidaritätszuschlag wurde damals gesamt eingeführt, die Verwendung klar definiert. Nun ist es erforderlich, diesen auch komplett abzuschaffen. Hier steht die Glaubwürdigkeit der Regierung auf dem Spiel.

Am zweiten Tag wurden ca. 80 Leitanträge in einer Marathontour verabschiedet. Der Mittelstand muss eine klare Position erhalten und künftig massiv gestärkt werden. Die „MIT“ mit ca. 28.000 Mitgliedern bundesweit wird von der CDU-geführten Regierung als fachlicher Berater verstanden und auch angehört. Eine stärkere Umsetzung der Vorgaben/Vorschläge wäre jedoch wünschenswert.

Auch den Gießener Mittelständlern steht eine Plattform über die MIT zur Verfügung. Hier die klare Aufforderung des Kreisvorsitzenden, sich aktiv zu melden und die Problemstellungen der Zukunft gemeinsam anzugehen.

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